Wundmanagement

Wenn eine Wunde nach etwa vier bis zwölf Wochen nach Entstehung unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenz zeigt, nennt man sie chronisch. Das sind zum Beispiel Druckgeschwüre, offene Beine oder diabetische Fußsyndrome. Nach Schätzung von Fachexperten leiden etwa drei bis vier Millionen Menschen an einer chronischen Wunde.

Jeder Patient mit einer chronischen Wunde erhält bei uns eine medizinisch-pflegerische Versorgung, die die Lebensqualität fördert und die Wundheilung unterstützt – auch wenn der Grund für den Aufenthalt bei uns ein anderer ist. Wichtig ist, die Rezidivbildung der Wunden zu vermeiden. Dabei verwenden wir Wundauflagen, die den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Ernährung

Bei der Behandlung einer chronischen Wunde spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Fehlen dem Körper Vitamine und Mineralien, so heilen Wunden nur schlecht oder die Wundheilung verzögert sich. Deshalb ist es notwendig, dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zuzuführen.

Flüssigkeitszufuhr

Trinkt ein Mensch zu wenig, wird das Blutvolumen reduziert. Das Blut „dickt“ ein und kann die Verteilung von Sauerstoff und Nährstoffen schlechter bewältigen. Außerdem ist schlecht durchblutetes Gewebe anfälliger für Druckeinwirkungen, die zu Druckgeschwüren führen können.

Weitere Informationen

Verschiedene Broschüren zum Thema „Ernährung und Wundheilung“ erhalten Sie auf Ihrer Station.

Ansprechpartner

  • Iris Milbrodt

    Altenpflegerin
    Station 5
    Tel. 04342/801-280

Weitere Ansprechpartner für die Behandlung von chronischen Wunden:

Med. Fußpflege , Ernährungsberatung, Wundberatung:
Apotheke Gesundheitszentrum am Löwen, Preetz, Tel.04342/71550

Schmerztherapie:
Dr. Marianne Ulmer, Anästhesiologin, Kiel, Tel.0172/8864129

Raucherentwöhnung:
Julia Camara, Diplompsychologin, Groß Buchwald, Tel.0151/40062129